Ratgeber

Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was passt zu Ihrer Website?

Ein neutraler Vergleich der drei Wege zur eigenen Website, mit der Frage, woran Sie ein gutes Angebot erkennen.

Die kurze Antwort

Für eine einfache Visitenkarten-Seite reicht oft ein Baukasten. Soll die Website Anfragen bringen und Sie haben keine Zeit für Technik, lohnt sich ein Profi. Ob Freelancer oder Agentur, hängt weniger an der Größe als an Erreichbarkeit, Vertretung, Umfang und Betreuung nach dem Launch. Bei Glanz Design startet eine neue Website bei 650 €.

Die drei Wege im Überblick

Es gibt drei gängige Wege zur eigenen Website: Sie bauen sie selbst mit einem Baukasten (zum Beispiel Wix, Squarespace oder Jimdo), Sie beauftragen einen Freelancer, oder Sie beauftragen eine Agentur. Keiner der drei ist grundsätzlich richtig. Die Tabelle zeigt, worin sie sich unterscheiden.

Baukasten, Freelancer und Agentur im Vergleich (allgemeine Einordnung, keine Marktstudie)
KriteriumBaukastenFreelancerAgentur / Studio
Aufwand für SieHoch: Sie gestalten, schreiben und pflegen selbst.Mittel: Sie liefern Inhalte und geben Feedback.Mittel bis gering, je nach Leistungsumfang.
KostenMeist ein laufendes Abo, je nach Tarif und Anbieter. Ihre eigene Arbeitszeit kommt dazu.Einmalig für den Aufbau, danach optional laufend. Die Spanne ist groß und hängt stark vom Einzelfall ab.Einmalig für den Aufbau, danach optional laufend. Tendenziell höher, wenn mehrere Fachleute und feste Abläufe beteiligt sind.
IndividualitätBegrenzt auf die Vorlagen des Anbieters.Hoch, wenn er nicht ebenfalls mit Vorlagen arbeitet.Hoch, wenn nicht mit Vorlagen gearbeitet wird.
Technik und SicherheitÜbernimmt der Anbieter der Plattform.Liegt beim Freelancer, sofern Wartung vereinbart ist.Liegt beim Studio, sofern Wartung vereinbart ist.
Wenn der Dienstleister ausfälltKein Thema, Sie haben ja selbst Zugriff.Risiko: Ein Ausfall betrifft das ganze Projekt.Je nach Größe abgefedert; bei Ein-Personen-Studios wie bei Freelancern.
Passt gut fürEinfache Visitenkarten-Seite, kleines Budget, Sie haben Zeit und Lust.Klar umrissene Projekte mit einem festen Ansprechpartner.Mehrere Seiten, Sonderfunktionen, laufende Betreuung.

Wann ein Baukasten reicht

Ein Baukasten ist eine ehrliche Lösung, wenn die Website vor allem existieren soll: Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, ein paar Fotos. Wenn Sie Freude daran haben, Texte und Bilder selbst zu pflegen, und wenn niemand die Seite über Google finden muss, sparen Sie sich den Dienstleister. Wenn Ihr Budget unter dem liegt, was ein Dienstleister für saubere Arbeit braucht, ist ein Baukasten die bessere Empfehlung als ein schlecht bezahltes Projekt.

Grenzen zeigen sich meist später: Sie bekommen die Seite nur schwer von der Plattform weg, die Vorlagen sehen bei vielen Betrieben gleich aus, und Feinheiten wie Ladezeit, saubere Überschriftenstruktur oder eigene Adressen lassen sich nur begrenzt beeinflussen.

Wann sich ein Profi lohnt

Die Website soll Anfragen bringen, Sie haben keine Zeit für Technik, oder Sie brauchen etwas, das die Vorlage nicht kann: Online-Terminbuchung, Speisekarte statt PDF, eigene Seiten für einzelne Leistungen. Dann bezahlen Sie nicht für die Technik, sondern für Aufbau, Texte, Struktur und dafür, dass am Ende jemand die Verantwortung hat.

Freelancer oder Agentur?

Die Größe allein sagt wenig. Wichtiger sind vier Fragen:

  • Erreichbarkeit: Wer antwortet, und in welcher Zeit? Ein fester Ansprechpartner ist bei kleinen Projekten oft wertvoller als eine Hotline.
  • Vertretung: Was passiert bei Krankheit oder Urlaub? Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.
  • Umfang: Braucht das Projekt mehrere Fähigkeiten (Design, Programmierung, Texte, Fotos), oder ist es klar umrissen?
  • Betreuung nach dem Launch: Wer kümmert sich um Updates und kleine Änderungen, und was kostet das?

Woran Sie ein gutes Angebot erkennen

  1. Der Leistungsumfang steht schriftlich da: Anzahl der Seiten, Texte ja oder nein, Bilder, Formulare, Anzahl der Korrekturschleifen.
  2. Die laufenden Kosten sind genannt: Hosting, Wartung, Änderungen, Laufzeit und Kündigungsfrist.
  3. Die Rechte sind geklärt: Was dürfen Sie nach der Bezahlung nutzen, und in wessen Namen laufen Domain und Zugänge?
  4. Der Zeitplan ist realistisch: Ein Termin, der ohne Ihre Mitarbeit gilt, ist unrealistisch, denn ohne Texte und Bilder von Ihnen geht es nicht voran.
  5. Es gibt keine Erfolgsgarantie für Google-Platz 1: Niemand kann ein bestimmtes Ranking zusagen. Seriöse Anbieter tun es nicht.

Wo Glanz Design steht

Glanz Design ist ein kleines Studio in Köln mit einem festen Ansprechpartner. Wir bauen ohne Baukasten und ohne gekauftes Theme: Der Code wird von Hand geschrieben, deshalb laden die Seiten schnell. Eine neue Website startet bei 650 €, eine Erneuerung bei 250 €, und als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Nach dem Launch gibt es auf Wunsch ein monatlich kündbares Betreuungspaket. Weil wir ein kleines Studio sind, gilt beim Thema Vertretung dasselbe wie bei jedem Freelancer: Sprechen Sie uns im Erstgespräch darauf an, wir beantworten es offen.

Einen Überblick über unsere Preise finden Sie auf der Preisseite. Wenn Ihr Vorhaben unter unserer Untergrenze liegt, sagen wir das im Erstgespräch und empfehlen dann den Baukasten.

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